Es war ein Wettkampftag mit zwei Spielen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Nach einem überraschenden Sieg gegen sehr gute Greifswalderinnen verlor die Landesliga Truppe leider das zweite Spiel gegen den Tabellenletzten aus Neustrelitz.
Gegen die HSG Uni Greifswald II erkämpfte sich das ganze Team den Erfolg. Alle Spielerinnen gaben ihr Bestes. Somit konnten sie den vierten und fünften Satz durch stetige Wechsel für sich entschieden. Unerwartet aber verdient holten sich die Stralsunderinnen nach einem Fünf-Sätze-Krimi den Sieg (25:23, 12:25, 24:26, 25:16, 15:7). Der zweite Gegner aus Neustrelitz sollte eigentlich mit minimalem Einsatz bezwungen werden. Doch die Pause tat den Mädels nicht gut. Obwohl sie den ersten Satz gewannen, ging der zweite durch die effektiven Angriffe und Aufgaben der Gegner verloren. Der PSV Neustrelitz III witterte seine Chance und wurde im Verlauf immer stärker. Die Mannschaft vom Sund verpasste es einen Gang hoch zuschalten. Als Folge konnte der Gegner seinen ersten Saisonsieg (25:22, 23:25, 18:25, 19:25) feiern. In der Rückrunde muss die Mannschaft weiter um jeden Punkt kämpfen.
Das Team der Landesklasse musste gleich im ersten Spiel gegen deutlich ältere Spielerinnen aus Malchin ran. Der zweite Satz zeigte, dass ein Sieg möglich war. Diesen gewannen die Sundstädterinnen in der Verlängerung mit 29:27. Insbesondere im vierten und fünften Satz zeigten die Mädels was sie drauf haben. Zu Recht konnten sie nach diesem Spiel den ersten Sieg (12:25, 29:27, 19:25, 25:11, 15:10) der Saison bejubeln. In der zweiten Partie gegen Ribnitz-Damgarten hatten sie nicht die notwendigen Mittel um den Gegner zu schlagen. Die Mannschaft zeige gute Aktionen, konnte den 3:0-Sieg (25:15, 25:12, 25:12) jedoch nicht gefährden.
 
Von Anna Nießen