Stimmung auf dem Spielfeld unterstützt alle Bemühungen (Foto: Balticseashots - Marco Schlicht)
Stimmung auf dem Spielfeld unterstützt alle Bemühungen (Foto: Balticseashots - Marco Schlicht)

Die Sparkassen Wildcats sind doppelt gefordert

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Dresden und Straubing in dieser Reihenfolge sind nicht die ideale Ansetzung für einen Doppelspieltag

Doppelspieltage sind für jedes Team eine besondere Herausforderung. Auf der einen Seite sind sie sportlich gesehen nicht besonders wertvoll, weil die Belastung sehr hoch ist und am zweiten Tag die Leistungsfähigkeit meist nicht mehr so hoch ist. Das haben die Sparkassen Wildcats in dieser Saison in Dingolfing erlebt. Nach dem Sieg in Planegg ging das zweite Spiel verloren. Unter wirtschaftlichen Aspekten sind diese Wochenenden dennoch bedeutungsvoll. Zudem stellen sie eine logistische Herausforderung dar. Erst Recht, wenn zwischen den Spielorten mehrere Hundert Kilometer liegen.

Mit den Spielorten Dresden und Straubing in dieser Reihenfolge ist das besonders gegeben. Bereits der Spieltermin 13.30 Uhr am Sonnabend erlaubt es nicht, erst am Spieltag anzureisen, auch wenn es nach Kilometern eine der kürzeren Auswärtsfahrten ist. So geht das Team am Freitag auf Reisen, übernachtet zwei Mal und kehrt in den Morgenstunden des Montag nach Stralsund zurück. Dennoch wird das Team alles unternehmen, um gute Leistungen zu zeigen und möglichst etwas im Gepäck zu haben.

Die Qualität des VCO Dresden haben die Stralsunderinnen bereits im Hinspiel zu spüren bekommen. Knackpunkt dieses Matches war wie bei einigen anderen Auseinandersetzungen, dass ein ansehnlicher Vorsprung nicht in einen Satzgewinn umgesetzt werden konnte.

Die Sparkassen Wildcats haben sich auf einen Gegner eingestellt, der sich im Verlaufe der Saison noch einmal deutlich weiterentwickelt hat. Körpergröße und Alter der Spielerinnen sollten in den Gedanken keinen großen Raum einnehmen. Vielmehr muss das eigene Spiel variabel gestaltet, kluge Lösungen gefunden und vielmehr Lücken auf dem Spielfeld gesucht werden. Eine vernünftige Mischung aus Dynamik, Wucht und Raffinesse sollte die jungen Spielerinnen doch unter Druck setzen. Das muss noch mit wirkungsvollen Aufschlägen ergänzt werden. Dann wird sich zeigen, ob das Hinspiel-Ergebnis korrigiert werden kann.

Von Steffen Täubrich (VC)