Die teilnehmenden Mannschaften beim A-Finale der Landesmeisterschaft (Foto: Christian Nürnberg)
Die teilnehmenden Mannschaften beim A-Finale der Landesmeisterschaft (Foto: Christian Nürnberg)

U18w Team 1 – A-Finale der Landesmeisterschaft oder dabei sein ist alles

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Das Erreichen der Endrunde im A-Finale der U18w Landesmeisterschaft, war keine einfach Reise. Dennoch war es zu Saisonbeginn als Ziel gesetzt worden, eben eines der sechs besten (fünf, da Schwerin ja eh gesetzt ist) Nachwuchsmannschaften des Landes zu sein.

Nach drei Turniersiegen in Folge, konnte dies erreicht werden. Somit war der Vorsatz erfüllt und das Turnier nur als Bonus zu sehen. Letztlich besteht, wie man am Verlauf des Turnieres sehen kann, immer die Chance das Finale zu erreichen und sich so für die „Norddeutschen Meisterschaften“ zu qualifizieren.

Also auf nach Neubrandenburg und ab in die Gruppenspiele gegen den Gastgeber und Mitfavoriten SC Neubrandenburg und den MSV Pampow. Um den Kader zu komplettieren halfen Noemi und Lina (beide noch U16) mehr als nur aus. Beide hatten ihre Spielanteile und wussten diese gut zu nutzen, besonders Lina konnte sich auf der Diagonal-Position durchgehend zeigen.

Im ersten Spiel durfte man sich gleich mit dem SCN messen. Sofort zeigte sich, dass der Tag stets Partien auf Augenhöhe bieten würde. Der erste Satz blieb lange offen, doch die vielen Aufschlagfehler und Probleme in der Annahme sorgten für den Satzverlust. Mit 25:19 holte sich diesen der SCN, zeigte aber auch seinerseits Schwächen und war durchaus schlagbar. Wie es aber eben mit spielen auf Augenhöhe so ist, entscheidet schlichtweg die Konstanz und der Wille. Da zeigte sich dann, dass es an beidem fehlt. Den zweiten Satz schenkte man ohne Gegenwehr mit 25:6 ab.

Somit blieb noch das Gruppenspiel gegen den MSV Pampow. Es blieb bei Problemen in Annahme und Aufschlag, jedoch steigerte sich Emma im Zuspiel und ging der Satz 1 noch mit 25:17 an den MSV, konnte man im zweiten Satz dann endlich mal druckvoll agieren. Mit der zwischenzeitlichen Führung von 21:14 begann dann doch noch einmal das Zittern, dennoch konnte man den Satz gewinnen und zeigen, dass man nicht einfach so in diesem Turnier vertreten ist. Leider war die Energie im Tiebreak dann wohl schon wieder verpufft und musste sich dem stark aufspielendem MSP Pampow geschlagen geben. Somit war der Traum vom Halbfinale dann ausgeträumt. Verloren hat man gegen zwei recht gute Teams, so haben einige Spielerinnen aus Neubrandenburg Verbandsligaerfahrungen und Pampow kann schon mit Regionalliga auftrumpfen. Dennoch muss gesagt sein, dass durchaus mehr zu holen gewesen wäre, aber Konstanz und Wille waren nicht mitgereist.

Letztlich konnte sich der MSP Pampow, überraschend aber hoch verdient den Gruppensieg holen und zog sogar in das Finale ein.

Im letzten Spiel ging es dann um die „Goldene Ananas“. Platz 5 oder 6 sollte es gegen die Vertretung aus Greifswald heißen. Beide Teams sichtlich demoralisiert spielten so vor sich hin. Letztlich gewann das Team aus Greifswald mit 25:21 und 25:23.

Glückwunsch an den SSC Schwerin für Platz 1, den MSV Pampow für Platz 2 und den starken Team aus Neustrelitz für Platz 3. Gold und Silber vertreten dann MV bei den NDM. Hier wünschen wir natürlich viel Erfolg!

Weiter geht es dann bereits am 07.03. in Stralsund. Hier kommt es wohl zum entscheidenden Spieltag der Landesklasse Ost. Es treffen sich Platz 1-3 und die Damen 2 möchte hier dann den Aufstiegsrang weiter festigen.

Es spielten: Noemi, Lina, Pauline, Emma, Mia, Collien, Vanessa, Saskia, Eni, Lana und Nataly

Von Christian Nürnberg (VC)