Am Sonntag trafen sich die männlichen U16-Teams bei Gastgeber ISV in Rostock, um die Qualifikation zum Pokal zu spielen. Dabei galt es dem schwierigsten Part des Tages, der Zeitumstellung auf Sommerzeit zu trotzen. Das gelang fast. Ebenso fast gut war dann auch der Spieltag. Da viele Spieler bereits im Osterurlaub waren, war die Aufstellung eher wild.
In der Vorrunde wurde gegen Neubrandenburg, HSG Uni Rostock 2 und Gastgeber ISV Rostock gespielt. Leider konnte nur gegen Neubrandenburg gewonnen werden, während die Spiele gegen die Rostocker knapp mit 0:2 und 1:2 verloren gingen. Da war mehr drin, zumal beide Rostocker Teams genauso wenig souverän spielten, wie wir an diesem Tag. Gruppenplatz 1 war drin, wurde aber immer wieder leichtfertig verspielt. Insbesondere die neuen Spieler konnten noch nicht überzeugen, standen zu oft noch ohne Engagement rum. Leider half auch das vom ISV gestellte Schiedsgericht im Spiel gegen den ISV mit, dass der Tiebreak mit 13:15 verloren ging. Die Jungs müssen lernen in solchen Situationen trotzdem die Oberhand zu behalten.
Nach der Vorrunde blieben also nur noch die Spiele um Platz fünf, die Dank letzter Energiereserven (oder war es der Traubenzucker?) gegen Kühlungsborn mit 2:1 und erneut gegen Neubrandenburg mit 2:0 gewonnen werden konnten. Insgesamt bleiben drei Siege bei nur zwei Niederlagen, aber wenn mehr geht, muss auch mehr passieren. Die Chance besteht erneut beim Pokalfinale in eigener Halle. MVP wurde für uns Benedikt, der das Turnier seines Lebens spielte.
Für Stralsund spielten Jakob, Benedikt, Lukas, Johann, Ole, Tajo, Constantin, Sam und Erik.
Von Daniel Schuch (VC)

