Kim wie immer sehr engagiert (Foto: Balticseashots - Marco Schlicht)
Kim wie immer sehr engagiert (Foto: Balticseashots - Marco Schlicht)

Damit hatte niemand gerechnet.

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In einem wechselhaften und fehlerbehafteten Spiel setzten sich am Ende die Berlinerinnen durch.

Als nach dem Ende des Spiels ein Sieger aus den richtigen Ergebnis-Tipps gezogen werden sollte, war die Box leer. Niemand der 447 Zuschauer hatte einen solchen Tipp gewagt. So bleiben die Kinosessel beim nächsten Heimspiel unbesetzt. Auch in den Gesichtern der Stralsunder Wildcats war die Enttäuschung anzulesen. Wie kam es dazu?

Im ersten Satz gelang es keinem Team, sich einen deutlichen Vorsprung zu erarbeiten. Mal waren die Wildcats, mal die Berlinerinnen vorn. Nach dem Gleichstand bei 24:24 entschieden die Gäste den Satz für sich. Auch der zweite Durchgang verlief zunächst ähnlich. Eine Serie von fünf Punkten in einer Position reichte dann den Gästen zum zweiten Satz und ersten Punkt im Spiel. Die 10-Minutenpause nutzt das Heimteam besser und konnte nach Sätzen ausgleichen. Die Entscheidung musste also im Tiebreak fallen. Da hatte das Heimteam den besseren Start und führte zum letzten Wechsel mit 4 Punkten. Doch dann kamen die Berlinerinnen wieder besser ins Spiel, kämpften sich heran und hatten dann zwei Matchbälle. Doch auch das Heimteam kämpfte weiter und glich noch einmal aus. Zwei unglückliche Aktionen führten dann zur Heimniederlage und das Gästeteam entführten zwei Punkte aus der Hansestadt.

Der BBSC Berlin überzeugte mit einer erwartet starken kämpferischen Leistung, ohne besondere spielerische Akzente zu setzten. Aber das reichte an diesem Tag, weil die Stralsunder Spielerinnen zu viele eigene Fehler produzierten und nicht genügend gute Lösungen fanden.

Von Steffen Täubrich (VC)