Zwei ehemalige Wildcats werden in der Diesterweg-Sporthalle erwartet
Am Wochenende erwarten die Stralsunder Wildcats in einem ihrer letzten Heimspiele (es folgen nur noch 2) den BBSC Berlin. Aus der aktuellen Tabellensituation sollte das Heimteam der Favorit sein. Den Gästen wird es sehr schwer fallen, sportlich den Klassenerhalt zu realisieren. Das ganz besonders, weil es drei Absteiger geben wird. Dennoch gibt es immer wieder Optionen, bei denen sich in fast aussichtslosen Situationen noch Chancen ergeben haben (zusätzliche Aufsteiger in die erste Liga, fehlende Aufsteiger aus den Ligen Süd und Nord sowie freiwillige Rückzüge). Die Stralsunderinnen würden diese „Fast-Heimspiele“ sehr vermissen.
Deshalb erwarten die Wildcats ein Team, welches ihre Chancen auf dem Feld nutzen und die Zugehörigkeit zur Liga unter Beweis stellen wollen. Und in solchen Situationen wachsen sie oft auch über sich hinaus. Deshalb wird sich das Heimteam wie auf ein Match mit einem Spitzenteam vorbereiten und auf einen harten Kampf einstellen. Wichtig wird sein, von Anfang an dem Geschehen den eigenen Stempel aufzudrücken und in allen Elementen erfolgreich zu performen. Jede einzelne Spielerin auf und neben dem Feld muss an die Leistungsgrenze gehen. Dann kann der Erfolg auch eintreten.
Eine überzeugende Leistung sind die Sparkassen Wildcats auch den vielen treuen Fans und Zuschauern schuldig. In den beiden 3:0-Heimsiegen der Rückrunde verfolgten jeweils fast 500 Zuschauer das Geschehen und auch an diesem Spieltag werden über 400 Zuschauer erwartet.
Eine besondere Brisanz ergibt sich auch aus der Tatsache, dass mit Anna-Lena Vogel und Maja Pahlke im Gästeteam zwei ehemalige Spielerinnen aus der jüngeren Vergangenheit in ihrer alten Spielstätte auflaufen werden. Sie werden sicherlich herzlich begrüßt, aber Geschenke sind nicht zu vergeben.
Von Steffen Täubrich (VC)
