Das Minimalziel für den Pokal in dieser Saison ist das Erreichen des Achtelfinals. Dort wartet als Gegner Schwarz-Weiß Erfurt aus der ersten Bundesliga. Der Weg dahin führt aber über drei Runden. Mit dem VMV Pokal wurde nun der erste Schritt erfolgreich gegangen.
Maximal zwei Spiele standen in Neustrelitz auf dem Programm. Als erstes Team wartete der SV Warnemünde aus der 3. Liga. Konzentriert startete das Team in diese Auseinandersetzung. Zunächst verlief der erste Satz jedoch recht ausgeglichen. Die Sparkassen Wildcats mussten sich erst an die äußeren Umstände gewöhnen, die doch vom Bundesligaalltag etwas abweichen. Mit dem Spielball einer anderen Marke wurde zuvor nur einmal trainiert, während es für die anderen Teams das reguläre Spielobjekt ist. All das bekamen die Spielerinnen immer besser in Griff und konnten ihre spielerische Überlegenheit demonstrieren. Mit Selbstbewusstsein und Überzeugung wurden die Angriffe vorgetragen. Druck im Aufschlag erschwerte zudem einen ruhigen Spielaufbau bei den Gegnerinnen. Trotz aller Bemühungen und einiger guter Aktionen der Warnemünder Spielerinnen gab es zwei deutliche Satzgewinne mit 13 und 14 Gegenpunkten.
Somit war das Finale erreicht. Da wartete der 1. VC Parchim nach einem Sieg in drei Sätzen über den MSV Pampow. Auch dieses Drittliga Team hatte den Sparkassen Wildcats wenig entgegenzusetzen. So konnte der Trainer dann auch noch ein paar Wechsel vollziehen, die in Zukunft im Bundesligaalltag noch von Bedeutung werden könnten. Der Erfolg in zwei Sätzen mit 14 und 9 Gegenpunkten realisiert die Qualifikation für den Regionalpokal. In Pampow wird sich das Team in 14 Tagen mit den Vertretern aus Hamburg und Schleswig-Holstein messen.
Mit dem Erfolg und den gezeigten Leistungen können die Verantwortlichen und Spielerinnen sehr zufrieden sein. Alle konnten mit ihren sportlichen Leistungen auf dem Feld zum Pokalgewinn beitragen.
Das Team ist für die nächsten Aufgaben gut gerüstet und erwartet am 03.10.2026 um 17.00 Uhr in der Diesterweg-Sporthalle im Ligaduell SV Lohhof.
Von Steffen Täubrich (VC)


