Die Sparkassen Wildcats demonstrierten eindrucksvoll den vorhandenen Leistungsunterschied
Mit einer konzentrierten Leistung haben die Sparkassen Wildcats das Achtelfinale im Pokal erreicht. Nach nur 60 Minuten Spielzeit stand das Endergebnis mit 3:0 fest. Fast 400 Zuschauer (leider gab es einen Übermittlungsfehler diese Zahl betreffend) konnten viele erfolgreiche Aktionen in Block und Abwehr, Aufschlag und Angriff ihrer Lieblinge sehen und bejubeln.
Das Trainerteam brachte zunächst die stärkste verfügbare Formation auf das Feld und demonstrierte damit auch den Respekt gegenüber dem Gegner und die Ernsthaftigkeit dieses Pokalauftritts. Die Anfangsphase des ersten Satzes verlief noch ausgeglichen, ging aber schnell recht einseitig weiter. 14 Aufschläge von Tara Fröhlich und die darauf folgenden Aktionen entwickelten einen solchen Druck, dass das Gästeteam nicht mehr ins Spiel fand.
Im zweiten Durchgang erspielten sich die Sparkassen Wildcats einen deutlichen Vorsprung von mehr als 10 Punkten und brachten diesen dann zum Ende.
Im Verlauf des Spiels veränderte das Trainerteam immer wieder die Aufstellung und brachte neue Spielerinnen. Auch diese setzten das Konzept sehr gut um und überzeugten mit druckvollen und konzentrierten Aktionen. Die Berlinerinnen ließen hin und wieder in einzelnen Aktionen ihr Leistungsvermögen aufblitzen, in Bedrängnis konnten sie das Heimteam aber nicht bringen.
So konnte die Zielstellung der Pokalsaison erreicht werden. Das Team und die Zuschauer freuen sich schon auf die Auseinandersetzung mit dem Erstligisten aus Erfurt. Da wird die Halle mit erwarteten 700 Zuschauern wieder beben.
Von Steffen Täubrich (VC)
