In einem kämpferischen und teils ausgeglichenen Spiel setzte sich die druckvollere Spielweise durch
Es war das erwartet schwere Spiel für die Stralsunder Wildcats. Vilsbiburg präsentierte sich als würdiger Spitzenreiter mit einer imponierend dominierenden Spielweise. Aber auch die Stralsunder Wildcats brauchen sich mit ihrer Leistung nicht zu verstecken.
Mit viel Courage und großem Kampfgeist haben sie dem Favoriten die Stirn geboten und phasenweise das Spiel ausgeglichen gestaltet. Ausdruck dafür war auch der erste Satz. Beim Stand von 18:18 war der Ausgang noch völlig offen. Selbst ein kleiner Vorsprung danach machte den Satz noch nicht sicher. Als sich die Zuschauer zum Satzball von den Plätzen erhoben, realisierte Stralsund noch zwei weitere Punkte, ehe der Erfolg sicher war.
Auch im zweiten Satz konnten sich die Gastgeberinnen erst nach einer ausgeglichenen Anfangsphase etwas absetzen. Das Team vom Sund gab aber in keiner Phase das Bemühen auf, um jeden Punkt zu kämpfen, und so gelangen wiederum mehrere Punkte beim nächsten Satzball.
Der dritte Durchgang verlief am Anfang auch noch ausgeglichen, ehe sich das Heimteam mit ihrer druckvolleren Spielweise entscheidend absetzte und den Sieg perfekt machte.
Wenn man danach auf die Ursachen für die Niederlage schaut, muss zunächst die Stärke der Gegnerinnen aufgeführt werden. Während sich die Blockarbeit auf einem guten Niveau befand, waren die Lösungen im Angriffsspiel nicht immer zielführend.
Das Potential der Mannschaft wurde bereits in vielen Spielen unter Beweis gestellt, unter anderem auch im Hinspiel. Nun muss daran gearbeitet werden, dass es immer auch abgerufen werden kann. Dann werden sich auch wieder Erfolge einstellen.
Von Steffen Täubrich (VC)
