So konnten wir nicht immer jubeln. (Foto: Balticseashots - Marco Schlicht)
So konnten wir nicht immer jubeln. (Foto: Balticseashots - Marco Schlicht)

Nur noch ein Punkt

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Nach einer guten Leistung noch den Sieg verschenkt

Die Sparkassen Wildcats gingen sehr motiviert und selbstbewusst in das Spiel. Von Anfang an setzten alle Spielerinnen den Matchplan erfolgreich um. Mit allen Aktionen wurde Druck entwickelt und Köln machte ungewohnt viele Fehler. So konnten mit sehenswerten Angriffen, sehr guten Blocks und einer soliden Abwehr die Sätze eins und zwei recht deutlich gewonnen werden. Das war eine Leistung, die schon längere Zeit nicht angeboten wurde, aber das Leistungsvermögen verdeutlicht.

Und im dritten Satz fehlte dann auch nur noch ein Punkt zum Gewinn. Fünf Matchbälle hatte das Team und dennoch sollten diese nicht reichen. Es gab keine Spielerin, die mit dem Vorsprung im Rücken und dem Selbstbewusstsein des bisherigen Spielverlaufs diesen entscheidenden Ball machen wollte.  Es wurde zu zögerlich agiert und dabei passierten Fehler, die bis dahin nicht zu sehen waren. Köln kämpfte und witterte noch eine Chance. Und so gelang in der Over Time der Satzgewinn. Obwohl ein möglicher Einbruch nach diesem negativen Erlebnis nicht zu beobachten war, häuften sich die Fehler und mit der Steigerung der Gastgeberinnen gelang der Satzausgleich. Bei den Wildcats war in dieser Situation niemand zu sehen, die das Team mitreißen konnte. So blieben die schon sicher geglaubten Punkte doch noch in Köln.

 

Von Steffen Täubrich (VC)