Die nächste Runde ist in 14 Tagen in Stralsund
Für die Sparkassen Wildcats Stralsund hat der Pokal schon immer eine besondere Bedeutung. In diesem Wettbewerb ergibt sich immer wieder die Möglichkeit, sich mit höher- klassigen Teams zu messen. Deshalb war auch vor der Saison als Minimalziel das Achtelpokal Finale ausgegeben worden. Nach den Erfolgen im VMV Pokal und Regionalpokal fehlt nun nur noch ein Schritt, um dieses zu erreichen. Gleichzeitig bieten diese Spiele eine gute Möglichkeit, am Anfang der Saison das Team weiter einzuspielen und allen Akteurinnen ausreichend Wettkampfpraxis zu geben.
Als Favorit und mit voller Überzeugung ging es in die Spiele mit den Vertretern aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Alle eingesetzten Spielerinnen konnten ihr Potential unter Beweis stellen und die 25 mitgereisten Fans starke Leistungen bejubeln und auch bestaunen, weil sie bei einigen Spielerinnen sonst noch nicht oft zu sehen waren.
Zunächst wartete das Drittliga Team vom Wiker SV auf die Mannschaft. Mit einer konzentrierten Leistung ließen die Wildcats auch keinen Zweifel am Ausgang des Spieles aufkommen. Beeindruckend waren besonders die druckvollen und raffinierten Aufschläge sowie die Angriffe über die Mitte. Die Rand-Kieler wehrten sich tapfer und freuten sich über jeden Punkt. Den deutlichen Sieg mit 2:0 (16,14) konnten sie aber nicht verhindern.
Auch im Finale gegen Grün-Weiß Eimsbüttel, Aufsteiger in die 2.Bundesliga Nord waren die Sparkassen Wildcats Favorit. Eimsbüttel ist mit 3 Siegen aus 4 Spielen sehr erfolgreich in die Saison gestartet, hatten dadurch auch ausreichend Selbstbewusstsein und leistete härteren Widerstand. Das Team vom Sund agierte insgesamt sehr druckvoll. Das begann mit den Aufschlägen und wurde mit wuchtigen Angriffen zum Abschluss gebracht. Annahme, Block und Abwehr bildeten eine stabile Grundlage für einen erfolgreichen Spielverlauf. Das die Satzergebnisse nicht noch deutlicher ausfielen, lag in erster Linie daran, dass die Hamburgerinnen eine starke Abwehrleistung zeigten und die Präzision bei einige Angriffsaktionen fehlte. So landeten einige Angriff knapp neben oder hinter der Linie und auf dem Zettel der Gegnerinnen. Die Angriffe, die zu Punkten führten, waren mit großer Wucht geschlagen oder präzisem Auge gelegt. Das Team hat gezeigt, welches Potential in ihm steckt. Das macht auch Lust auf Mehr.
Das kommt nun im Pokal mit der Qualifikation. Am 25.10.2026 15.00 Uhr kommt das zweite Team des BBSC Berlin in die Diesterweg Sporthalle. Auch da werden die Sparkassen Wildcats Favorit sein und konzentriert das Achtelpokal Finale anstreben. Da wartet dann mit Schwarz-Weiß Erfurt ein Team aus der ersten Bundesliga. Auch diese Partie wird in Stralsund ausgetragen.
Von Steffen Täubrich (VC)
