Am Ende eines ausgeglichenen Spiels muss die Frage gestellt werden: Punkt gewonnen oder Punkte verloren
Nach der glatten Niederlage in der Hinrunde mit einer wenig überzeugenden Leistung konnte es nur besser werden. Die Voraussetzungen dafür waren aber nicht besonders günstig. Nur 10 Spielerinnen konnten die lange Auswärtsfahrt antreten und somit waren die Alternativen auf dem Feld sehr begrenzt.
Das Spiel entwickelte sich dann sehr zuschauerfreundlich. Viele Interessante Spielzüge, kämpferische Momente auf beiden Seiten und ein ausgeglichener Verlauf prägten das Geschehen. In den ersten Sätzen gelang es keinem Team, sich einen entscheidenden Vorsprung zu erspielen.
Den Sparkassen Wildcats gelang der bessere Start in den ersten Satz und am Ende der Satzgewinn.
Im zweiten Durchgang konnten zwei kritische Schiedsrichterentscheidungen den Rhythmus der Gäste nur kurzzeitig stören. Der entstandene Rückstand konnte schnell egalisiert werden. Am Ende schafften die Gastgeberinnen aber den Satzausgleich.
Im Gleichklang verlief auch der dritte Satz mit dem besseren Ende für die Stralsunder Gäste. Damit war auch der erste Punkt gewonnen. Aber die Wildcats wollten nun mehr.
Das demonstrierten sie dann auch im folgenden Satz, in dem sie zunächst immer führten, teils recht deutlich. Doch der Vorsprung schmolz zum Satzende Punkt um Punkt. Leider fanden die Spielerinnen dann keine guten Lösungen mehr. So wurden der Satz und dann auch noch das Spiel aus der Hand gegeben.
Die Enttäuschung im Team war sehr groß. Zwar konnte eine deutlich bessere Leistung als im Hinspiel gezeigt werden, die Belohnung dafür blieb aber aus.
Von Steffen Täubrich (VC)
