Das Spiel über fünf Sätze war ein Spiegelbild des Saisonverlaufs mit Höhen und Tiefen
Leistungsschwankungen zwischen den Sätzen bestimmten das Spielgeschehen auch im letzten Auswärtsspiel. Positiv zu bewerten ist, dass nach schwachen Eindrücken niemand den Kopf in den Sand steckte, weiter kämpfte und spielte und sich somit immer wieder in eine erfolgreiche Ausgangsposition brachte.
So ging der erste Satz deutlich an die Gastgeberinnen und fast ebenso deutlich glichen die Sparkassen Wildcats im zweiten Durchgang aus. Weniger Fehler und mehr Druck in allen Spielhandlungen waren die Ursache dafür. Unerklärlich, dass dann ein absoluter Einbruch folgte. Die Hoffnung auf einen Erfolg rückte in dieser Phase sehr weit weg. Aber ein Zwischenspurt brachte im 4. Satz den nötigen Vorsprung für einen Satzausgleich. Nun musste bereits zum 10. Mal der Tiebreak die Entscheidung bringen. Dabei gab es überwiegend negative Erfahrungen. Auch beim letzten Seitenwechsel führte noch Düsseldorf mit einem Punkt. Danach drehten Stralsunderinnen noch einmal auf. Sie ließen nur noch zwei Punkte zu und sicherten sich einen weiteren Matcherfolg.
Dann begann gleich in der Halle die Feier zum Saisonabschluss, welche für einige erst in den frühen Morgenstunden endete. Nur gut, dass die Kraftfahrer da nicht mehr dabei waren.
Von Steffen Täubrich (VC)
